Auszug aus einem Bericht in der Western Horse Zeitschrift (Hans-Wolfgang Lesch)

Das Beispiel Österreich

Die vermeintliche indianische Abstammung des Hengstes aus Texas dürfte auch dafür verantwortlich sein, daß Apache Applesauce in der frühen österreichischen Appaloosa-Zucht neben Travelin Dice, ein Pionier, über den in einer späteren Folge zu berichten sein wird, sich größter Wertschätzung erfreute. Das lag nicht nur, aber auch an seiner Tochter Kiowa Bonnet, die Christian Templ als Zweijährige in Deutschland gekauft und 1981 nach Oberösterreich gebracht hatte. Sie zeugte mit dem Travelin Dice-Sohn Travelin Dandy und dessen Sohn Black Patch Toby insgesamt neun fohlen, deren Einfluß in der österreichischen Appaloosa-Szene unübersehbar ist. Und Appache Applesauce-Enkel waren wohl auch mit der Grund dafür, daß österreichische Züchter seinen Sohn Horse of Geronimo als Partner für ihre Stuten "entdeckt" haben, so daß diesem in den letzten Jahren Appaloosa-Stuten aus Österreich zur Bedeckung zugeführt wurden. Gerade die Nachkommen aus diesen Anpaarungen werden in den kommenden Jahren darüber entscheiden, ob der Einfluß von Apache Applesauce auf die österreichische Appaloosa-Zucht erhalten bleibt oder gar noch verstärkt wird. Alle Apache Applesauce-Fans werden sich mit Sicherheit das letztere wünschen.

Gleich doppelt geht dieses von Peter Schnabl in Oberösterreich gezüchtete Stutfohlen Manchitas Chipaya auf Apache Applesauce zurück. Denn über Horse of Geronimo ist derselbe einmal Großvater und über Onyx Manchita aus Kiowa Bonnet zusätzlich einmal Urgroßvater des kontrastreich gezeichneten Stütchens.